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© Alois Köppl 2001
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| 1. Slawische und germanische Besiedlung | ||
| 2. Das Adelsgeschlecht der Tännesberger | ||
| 3. Tännesberg und die Grafen von Ortenburg-Murach | ||
| 4. Die Paulsdorfer | ||
| 5. Das Pflegamt Tännesberg | ||
| 6.
Der Markt Tännesberg
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In der Zeit nach der Völkerwanderung begann die Besiedlung des heutigen Bayern. Die Alemannen und Bajuwaren besiedelten Süddeutschland, die Franken den Westen des jetzigen Bayerns. In die Gegend um Tännesberg kamen die Slawen, ein Volksstamm aus dem Osten. Slawische Siedlungen sind an der Endung "-itz" zu erkennen, z.B. Döllnitz, Burgtreswitz und Gleiritsch. Der Name Trausnitz dagegen entstand später und ist kein Ortsname aus der Zeit der Landnahme durch die Slawen. Die Siedler aus dem Osten zogen entlang der Flüsse und gründeten an geeigneten Stellen erste Orte. Eine alte Urkunde aus dem Jahre 905 berichtet von einem Slawen namens Gruonkin, der eine Hofstelle bei Luhe hatte(1). Das Gebiet um Tännesberg wurde wahrscheinlich ab 800 n. Chr. von Slawen besiedelt. Dörfer von Germanen entstanden im 9. bis 11. Jahrhundert. Diese Siedlungen sind an der Endung "-dorf" zu erkennen. In der näheren Umgebung von Tännesberg finden sich keine Orte mit dieser typischen germanischen Endung. Im 11. und 12. Jahrhundert entstanden die "-richt", "-ried" und "-schwand" Orte. Großenschwand, Kleinschwand, Lampenricht und Zeinried sind Beispiele dieser Siedlungstätigkeit. Seit dieser Zeit dürfte auch die Siedlung Tännesberg existieren. Die Jahreszahl 936 (2) für die Gründung von Tännesberg ist eher unwahrscheinlich. Bei dieser Familie handelt es sich um einen sächsischen Zweig der Paulsdorfer, der im Turnierbuch von Magdeburg genannt wird. |
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Um 1200 stand auf Schlossberg eine zweite Burg (oberes Haus / unteres Haus = Burg). In der Zeit zwischen 1394 und 1397 verkauften die Paulsdorfer ihren Besitz in Tännesberg(13). Käufer sind die Pfalzgrafen Ruprecht I. und Ruprecht II. |
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Nach dem Verkauf von Tännesberg durch die Paulsdorfer entstand das Pflegamt Tännesberg. Nach der "Länderteilung zwischen den Söhnen des Kurfürsten Ruprecht III. von der Pfalz im Jahre 1410 ... fiel Tännesberg an Pfalzgraf Johann"(14). |
| 6. Der Markt Tännesberg | ||||||
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| Benutzte Quellen und Literatur: |
| 1= Monumenta Boica, 31/1, S. 175; 2= Eckl Karl, Die Entstehung des Marktes Tännesberg, 1957, S. 4; 3=Bernd Dieter, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 39, München 1977(=Bernd), S. 24; 4=Bernd, S. 25; 5=Bernd, S. 45; 6=Bernd, S. 48; 7=Bernd, S. 46; 8=Bernd, S.46; 9= R.B.,IV, S. 20; 10=Bernd, S. 49; 11=Bernd, S. 47; 12=Primbs, Karl, Geschichte und Genealogie der Paulsdorfer, in VHVO, Bd. 40, 1886, Beilage I und II; 13=Bernd, S.94; 14=Bernd, S. 94/95; 15=Bernd, S. 107; 16=Bernd, S. 108; |